Wir stehen auch an der Schwelle zur Implementierung fortschrittlicher Infrastrukturen in kritischen Bereichen bei Aethlumis, und zwar durch unsere enge Zusammenarbeit mit weltweiten Technologieführern wie HPE, Dell und Huawei. Es gibt eine architektonische Technologie im Bereich der künstlichen Intelligenz, die unverzichtbar geworden ist beim Aufbau der Supercomputing-Systeme, die heute KI antreiben: den OAM-GPU-Server (Open Accelerator Module) dies ist nicht nur eine weitere Hardware, sondern das Rückgrat, auf dem Skalierbarkeit, Leistung und Effizienz der anspruchsvollsten KI-Arbeitslasten unserer Zeit aufbauen.

Der Standardisierungs- und Dichte-Treiber.
Die enorme Größe von KI-Modellen, insbesondere von großen Sprachmodellen (LLMs) und komplexeren neuronalen Netzwerken, hat eine veraltete Serverarchitektur, die für einfachere Modelle konzipiert war, unbrauchbar gemacht. Diese Modelle erfordern eine beispiellose Menge an paralleler Rechenleistung, was wiederum die kohärente Integration von Dutzenden, gelegentlich sogar Hunderten von GPUs in ein System notwendig macht. OAM ist ein wichtiges offenes Standardformat, das ein offenes System darstellt und den GPU-Beschleuniger von seinem proprietären Formfaktor entkoppelt. Diese Standardisierung, vorangetrieben von Industriekonsortien, ermöglicht es Herstellern wie NVIDIA, AMD und anderen, leistungsstarke GPUs zu entwickeln, die in ein standardisiertes, optimiertes Gehäuse passen. Für unsere Kunden aus den Bereichen Finanzen, Fertigung und Energie bedeutet dies, dass sie große, leistungsstarke Rechencluster aufbauen können, ohne an das Ökosystem eines einzelnen Anbieters gebunden zu sein, wodurch sie Flexibilität gewinnen und ihre Investitionen zukunftssicher gestalten können.

Überwindung des Interconnect-Engpasses.
Es ist zwecklos, über reine Rechenleistung zu verfügen, wenn diese nicht mit außergewöhnlichen Geschwindigkeiten zwischen den GPUs kommunizieren kann. Selbst ein einzelner Server mit nur wenigen GPUs kann nicht verwendet werden, um ein Modell mit einer Billion Parametern zu trainieren. Der eigentliche Geniestreich der OAM-Architektur liegt darin, dass sie mit ultraschnellen, latenzarmen Verbindungsstrukturen wie NVLink und NVSwitch (im NVIDIA-Ökosystem) oder deren Analoga kombiniert wird. OAM-Server sind speziell dafür ausgelegt, eine direkte Kommunikation zwischen den GPUs im gesamten Modulrack zu ermöglichen, ohne langsamere, herkömmliche PCIe-Pfade einzubeziehen. Dadurch entsteht ein enormer, einziger Beschleuniger, in dem Terabyte an Simulationsdaten nahezu in Echtzeit ausgetauscht werden können. Genau das macht aus einer Ansammlung einzelner Computer einen echten, monolithischen KI-Supercomputer. Dies ermöglicht direkt die effektive und pünktliche Umsetzung von Projekten, die andernfalls nicht realisierbar wären.

Thermisches und elektrisches Design: Skalierbares Engineering.
Die hohe Leistungsdichte in einem einzelnen Rack stellt erhebliche thermische und stromtechnische Herausforderungen dar. Ein OAM-Server ist nicht nur eine Gehäusebox mit GPUs: Er ist ein Meisterwerk des System-Engineerings, das auf langfristige Leistung ausgelegt ist. Diese Systeme verfügen über fortschrittliche und koordinierte Kühlsysteme, üblicherweise Direktkühlung per Flüssigkeit an den Chips, die effizient Wärme bis hin zu Leistungsaufnahmen im Kilowattbereich abführen können. Dadurch können die GPUs Boost-Taktraten über längere Zeiträume aufrechterhalten, was unabdingbar ist für Trainingsprogramme, die sich über Wochen erstrecken. Zudem bietet das integrierte Stromversorgungsdesign stabile und saubere Energieversorgung im großen Maßstab. Dies führt zu höherer Zuverlässigkeit und verringert das Risiko von Ausfallzeiten für unsere Kunden bei kritischen, lang andauernden KI-Trainings- oder großskaligen Inferenzoperationen.

Die Skalierbarkeit der künstlichen Intelligenz.
Schließlich ist der OAM-Formfaktor die Einheit der skalierbaren KI-Infrastruktur. Er ermöglicht es, dass die Erweiterung von Rechenzentren auf einen Scale-out-Ansatz bei der Beschleunigung statt auf einen Scale-up-Ansatz umgestellt wird. Ein Pod kann durch Verbindung einzelner OAM-Module zusammengestellt werden, und ein Supercomputing-Cluster kann durch die Vernetzung mehrerer Pods entstehen. Unsere Erfahrung in der Systemintegration mit Partnern wie HPE und Huawei ermöglicht es uns, diese Modularität anzubieten, sodass Organisationen ihre KI-Fähigkeiten schrittweise und bedarfsgerecht effizient ausbauen können. Es bietet die Leistung und Zuverlässigkeit, die für anspruchsvolle industrielle und finanzielle KI-Anwendungen erforderlich sind – von generativer KI und Echtzeit-Betrugserkennung bis hin zu vielschichtigen digitalen Zwillingen und Simulationen zur vorausschauenden Wartung.
Abschließend stellen OAM-GPU-Server nicht nur eine Aufrüstung dar. Sie markieren einen Paradigmenwechsel im Rechenzentrumdesign und wurden speziell entwickelt, um die charakteristischen Engpässe des KI-Supercomputings zu überwinden. Sie bieten die drei grundlegenden Elemente standardisierter Dichte, bahnbrechender Vernetzung und effektiven thermischen Managements, die zusammen die unerschütterliche Grundlage bilden, auf der die Zukunft der künstlichen Intelligenz aufgebaut wird. Mithilfe unserer Partnerschaften und technischen Expertise stellen wir diese Basisinfrastruktur bei Aethlumis bereit und warten sie, um unseren Kunden in den Branchen Finanzen, Fertigung und Energie ein effizientes und vertrauensvolles Innovationsumfeld zu ermöglichen.